Beim Triathlon in Sassenberg haben Liliya Zotova und Jochen Glatki nicht nur mit den 24 Grad warmen Fluten gekämpft, sondern auch mit starken Winden. Während Liliya mit ihrer Leistung haderte, war Jochen rundum zufrieden.

Um 9.30 Uhr ging es für beide auf die Mitteldistanz. Jochen brachte die 1900 Meter in 42:30 min hinter sich, Liliya benötigte 46:35. Auf den folgenden vier Runden mussten sich beide mit zum Teil viel Gegenwind auseinandersetzen (Liliya 2:52:26 h, Jochen 2:41:01 h). Umso mehr freuten sie sich über die schattige Laufstrecke im Wald, auf der sie auch massig an Support der Zuschauer erhielten. Jochen brannte den Halbmarathon in 1:51:38 h in den Asphalt, Liliya kämpfte und benötigte 2:05:10 h. „Ich bin nicht so zufrieden, irgendwie war nicht mein Tag“, bilanzierte sie nach insgesamt 5:51:17 h. Damit war sie 21. Frau und Fünfte in der W50 (Gesamt: 114.). Umso mehr strahlte Jochen, denn seine 5:23:20 h sind schon eine Hausnummer. Der verdiente Lohn: 62. Mann und Sechster in der M45 (Gesamt-72.).

Wie immer gab es von beiden positives Feedback ob der gelungenen Orga, insbesonders die heißen Duschen hatten es ihnen angetan.

