Teil 2 unserer Serie „Strava-Segmente des Seidenraupen Cross“ – heute für euch: „Kleine Steigung“ – und wir müssen uns doch ein wenig schütteln. Klein? Jooooonge, dieser Anstieg auf den Hülser Berg ist die Hölle und selbst für hartgesottene Alpinisten nur mit Steigeisen zu bewältigen…also fast zumindest.

Die Rede ist vom ersten Anstieg eines jeden SRC: Nach genau zwei flachen Kilometern geht es etwas mehr als 100 Meter hoch auf den Hülser Berg, quasi der „Highway to hell“. Die Strava-Daten sagen: 18 knallharte Höhenmeter werden bei einer durchschnittlichen Steigung von 13,4 Prozent absolviert, von 41 Meter rauf auf unglaubliche 59. Das hört sich alles nach Lapaloma an, ist aber trotzdem ein erster knackiger Wachmacher zum Tage. Vor allem, weil die „Quälerei“ danach noch nicht vorbei ist: Nach einer scharfen Rechtskurve sind da noch einmal ein paar Meter, die es zu bewältigen gilt. Wenig später heißt es dann „Bitte lächeln“, denn hier wartet Jahr auf Jahr unser Haus- und Hof-Fotograf Stefan Juretzko.

Das Segment, auch sehr beliebt bei vielen Trainer diverser Mannschaftssportarten, wird aktuell von zwei Herren angeführt, die es im Rahmen ihres Trainings als Bergsprint absolvierten. Andreas Kremser aus Tönisvorst und der Niederländer Martijn van der Doesye benötigten genau 29 Sekunden, was einer Pace von 3:41 min/km entspricht. SRC-Seriensieger Luca Fröhling folgt mit einem weiteren Athleten mit 31 Sekunden 3:57 min/km). Bei den Frauen haben zwei Canicrosserinnen das Segment für sich reklamiert. Nina Windhausen benötigte im Rahmen des SRC2020 35 Sekunden (4:27 min/km), Corinna Schumacher drei Jahre vorher 37 (4:42 min/km), was Jenny Laschet 2022 im Training auch gelang. „Local legend“ ist John Hampson.


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