Neue Serie „Strava-Segmente des Seidenraupen Cross“. Heute: Endspurt Gipfelkreuz

In einer neuen Serie wollen wir euch bis zum Seidenraupen Cross am Sonntag, 15. September, einige Segmente des Seidenraupen Cross vorstellen. Heute: SR – Endspurt Gipfelkreuz. Keine Angst, Läufer des „kurzen“ SRC: Ihr müsst hier nicht hoch.

Der Name sagt schon alles: Endspurt Gipfelkreuz – und zwar nachdem schon der Großteil des Kapuzinerberges erklommen ist. Aber es ist eben der Endspurt, der Kicker, der dann schließlich bis zum Kreuz ganz nach oben führt. Die Daten sind eigentlich nicht angsteinflößend, aber sie haben es doch irgendwie in sich.

  • Distanz: 0,28km
  • Höhenzunahme: 11m
  • Steigung: 3,4%
  • Niedrigster Punkt: 68m
  • Höchster Punkt: 79m
  • Höhenunterschied: 11m

Hannes Namberger und Co. würden müde lächeln, doch es gibt einige, denen diese knapp 300 Meter die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Wie so viele Segmente auf der Strecke des Seidenraupen Cross ist auch dieses maßgeblich von Startern befeuert worden. Und doch hat die Führung einer inne, der es im Rahmen eines Trainingslaufes am 11. September 2016 wissen wollte: Maximilian Saßerath. Der ehemalige Profi-Triathlet und Bruder von Pauline Saßerath führt die Rangliste mit großem Vorsprung an, brauchte für das Segment lediglich 58 Sekunden, was einer Pace von 3:28 min/km entspricht. Wow.

Die letzten Meter bis zum Gipfelkreuz, das aber noch nicht in Sicht ist.

Aber auch die beiden Zweitplatzierten, Thomas Busch und Magnus Gödiker, nutzten den Berg für Bergsprint-Trainingseinheiten, sie kommen auf 1:05 min. Wie sehr das reinknallt, zeigen auch die Pulswerte von Maximilian und Magnus: 174 und 180 ist schon nah am Limit, für Magnus war es nach einer 1:06 min nur kurz davor gar der zweite Sprint. Erst nach diesem Trio reihen sich SRC-Starter ein: Christoph Lohse (1:07 min, SRC 2014) oder Luca Fröhling (1:08 min, SRC 2022).

Da ist es: Das Gipfelkreuz des Kapuzinerbergs. Das höchste von insgesamt drei Kreuzen, die auf diesem Berg stehen.

Bei den Frauen führt Judith Gottwald (1:14 min, 4:25 min/km, Puls 183!) vor Annika Börner (1:16, 4:32 min/km, beide beim SRC 2021, den Annika gewann) und Anna-Lina Dahlbeck (1:16 min, 4:32 min/km, SRC 2020)

Malerische Aussicht auf das pitoreske Krefeld.

Local Legend ist übrigens Roland Müller, der Seidenraupen-Präsi Manuel Kölker erst kürzlich diesen Titel abrang.

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