Tanja und Manu vor großen Aufgaben

Die Berichterstattung zum Transalpine Run wird präsentiert von Dr. Noyds.

Warm wird es am Wochenende, der Schweiß wird also fließen, wenn sich Tanja Gebhard und Manuel Kölker – stest mit dem Blick Richtung Transalpine Run – in ihre Abenteuer wagen. Tanja wird die 60 und 35 Kilometer-Strecken des Trail de Fantomes laufen, Manuel am Samstagabend den „Marathon pour tous“ im Rahmen der Olympischen Spiele in Paris. „Schauen wir mal, was das für ein Abenteuer wird. Bin sehr gespannt. Eine Hitzeschlacht mit Flussquerung und Hangaufseilen wird uns erwarten“, sagt Tanja, die am Samstag um 7 Uhr und am Sonntag um 9 Uhr auf die große Reise durch die Ardennen geht. Bei Manu fällt der Startschuss deutlich später, an der Seine geht es am Samstag erst ab 21 Uhr los.

Letzte Kilometer in München, bevor es für Manu nach Paris ging.

„Ich bin ebenso gespannt, was das wird – aber ich habe Bock“, so der 45-Jährige, der mit Zwischenstation München am frühen Freitag in der französischen Hauptstadt angekommen ist und einen Handwurf von der Marathonstrecke wohnt. „Das war tatsächlich ein Zufall. Erst nachdem ich die Wohnung gebucht hatte, fiel mir auf, dass hier der Marathon vorbeigeht. Das ist natürlich optimal, um die männlichen Profis am Samstagmorgen und die weiblichen am Sonntagmorgen anzufeuern. Sie haben rund zehn Kilometer zurückgelegt, wenn sie hier vorbeikommen.“

Es ist angerichtet auf der Avenue de Versailles. Hier, bzw. ein paar Meter weiter Richtung Kreisverkehr, feuert Manu morgens die Läufer an, abends ist er dann selber unterwegs.

2520 Höhenmeter stehen für Tanja auf ihrer ersten Runde auf dem Zettel, weitere 1580 kommen am Sonntag hinzu. Klettern muss Manu zwar nicht, dennoch hat auch er am Ende gute 500 Höhenmeter in den Beinen. Denn auf dem Weg nach Versailles und zurück warten durchweg wellige Passagen und zwei gemeine Berge auf ihn und die restlichen 20.000 Starter. Wenn die sich übrigens dem Ziel nähern, gehen weitere 20.000 in Paris auf eine Zehn Kilometer-Strecke – die City gehört in dieser Nacht also den Läufern.

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