Tanja stürmt auf AK-Platz eins

Mit einem zufriedenen Lächeln blickt Tanja Gebhard auf den Montafon Totale Ultra zurück. „Hart, herausfordernd und unglaublich schön“ – so beschreibt der Veranstalter die Veranstaltung „Und so war es auch“, sagt Tanja, die den Lauf als weiteren Testballon für den Transalpine Run in zwei Monaten nutzte und nach 9:31:01 h die 47 Kilometer hinter sich gebracht hatte.

„Zwei knackige Berge mussten auf der Strecke erklommen werden, dabei waren die Cutoffs sehr ambitioniert. Ich bin eigentlich nur durchgerannt, um dem Zeitdruck zu entrinnen, was dem Genuss des Rennen etwas geschadet hat! So ging es über diverse Schneefelder, mit waghalsige Kletterpartien zu Gipfelkreuzen, wir mussten Bäche durchqueren, Schotterpisten meistern, über steile Wiesenhänge querbeet gehen und das dortige Vieh passieren, ein Meer aus nicht enden wollenden Wurzeln überwinden und unendlich viele Steine besteigen“, beschreibt sie die sehr technische Strecke.

Die vorhergesagte Hitze wurde wahr, allerdings blieb das Unwetter zum Glück aus! Am Ende wurde Tanja im Ziel sogar mit einem Pokal und Platz eins in der W50 belohnt. Die Hetze hatte sich also gelohnt. „Ich bin so happy und dankbar! Das TAR-Training der letzten Monate schlägt an! Ich bin tatsächlich schneller geworden. Im August bleibt jetzt noch ein Rennen, bevor es Anfang September ernst wird. Bis dahin erfordert der Trainingsplan noch echt harte Umfänge….“

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