Nach 70 Kilometern: Tanja gewinnt die W50

Endlich, endlich konnte Tanja Gebhard einen ihrer Läufe beenden. Nachdem es ihr auf den Lofoten und beim GGUT nicht vergönnt war, ins Finish bzw. überhaupt zu laufen, war sie nun beim K70 beim Monschau Marathon unterwegs. 70 Kilometer durch das Hohe Venn und die Eifel, 1100 Höhenmeter – für Tanja natürlich kein Problem. Entsprechend flott war sie auch unterwegs und nach 8:51:18 h schon wieder im Ziel. Das bedeutet den Sieg in der W50 – yeah (okay, war auch keine andere W50-Läuferin am Start 🤪). Im Gesamt-Ranking der Frauen wurde sie 13.

Tanja auf dem Treppchen!

„Nach dem Rennabbruch vom GGUT war es mir ein großes Anliegen, unter Beweis zu stellen, ob die vergangenen vier Monate Trainingszeit gefruchtet haben oder nicht- und zwar mit einem Finish! Spektakulär war der leuchtende Glühwurm, der sich aufgrund der Kopflampen durch die Dunkelheit des Hohen Venns zog. Ebenso mega war der Sonnenaufgang in den verschiedensten Rottönen und der Hochnebel über den Feldern und Wiesen. Der Rest der Reise war allerdings oft sehr einsam, ziemlich asphaltlastig und baumintensiv, der Rennsteig lässt grüßen. Aufgerüttelt wurde ich immer, wenn mir Mitläufer ihren Respekt und ihr Wohlwollen wegen des Rückenschilds „K70“ aussprachen. Selten so viel Zuspruch bekommen. Das war wunderbar. Im Ziel gab es dann eine Finisher-Rose (sehr nette Idee) und zur Überraschung einen Treppchenplatz für die Altersklasse. Vollendet wurde mein Glück mit ner fetten Bratwurst und zwei Radler MIT Alkohol ☺️…. Und schon war der Spuk wieder zu Ende! Ich bin mega happy mit dem Finish! Endlich einen Long Trail gerockt, wenn auch nicht alpin und bei weitem technisch nicht so anspruchsvoll“, so Tanjas Rennbericht.

Im Ziel gab es eine Rose!

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