Der Martins-Cross geht am Sonntag, 3. November, in seine 52. Auflage, zum fünften Mal bei Preussen Krefeld auf der Hubert-Houben-Kampfbahn am Appellweg. 46-mal hatte zuvor der CSV Marathon das traditionsreiche Event ausgerichtet.
Alle Finisher dürfen sich schon jetzt freuen. Zur Belohnung gibt es nach getaner Arbeit bekanntlich einen leckeren Weckmann. Das lockt natürlich auch wieder viele Seidenraupen an, die sich unter das illustre Teilnehmer-Feld mischen. Traditionell nutzen viele Leichtathletik-Vereine der Region den Martins-Cross, um ihre Cracks nach Krefeld zu schicken und am Ende der Saison noch einmal mit einer guten Leistung aufhorchen zu lassen.

Verhalten dagegen die Meldung der Top5 aus dem Vorjahr. Auf der 3000 Meter-Strecke ist bei den Damen lediglich Hannah Odendahl zu finden. Die Hülserin musste sich 2023 nur Tanja Spill geschlagen geben, die in diesem Jahr am großen Ziel „Olympia-Quali“ scheiterte und zur Zeit noch nicht auf der Teilnehmerliste erscheint. Dafür sehen wir hier aber Romy Winzen vom LAZ Mönchengladbach, beim Martinscross 2022 Zweite, Odendahls Vereinskollegin Aimee Drössler (2023 Zweite über 5000 Meter), Mara Gerritzma und Ira Schoofs vom LAZ Goch-Kessel und Altmeisterin Ulrike Wefers-Fritz (Mönchengladbacher LG) – und eben Jenny Laschet von den Seidenraupen.
Bei den Männern fehlen zwar (noch) die kompletten Top5 aus 2023, doch ob der Masse an starken Läufern muss man schon jubeln. Zu nennen sind da vor allem zahlreiche Athleten aus Köln, darunter Janne Dankwerth (ASV Köln, 3000m-Bestzeit 9:32 min), Lukas Gardeweg (TuS Köln rrh, 8:34 min), Paul Klose (TuS Köln rrh, 8:28 min), Gianluca Mirizzi (TuS Köln rrh, 9:24 min) und Carl Linus Orth (TuS Köln rrh, 9:19 min). Sie alle müssen aber nicht nur an den Seidenraupen Thomas Schrörs-Runo und Holger Rausch vorbei, sondern auch am U23-Meister in der U23 über 800 m von 2022: Felix Wittmann aus Eschweiler hatte im vergangenen Jahr noch mit einer Hodenkrebserkrankung zu kämpfen, zeigte aber im März in Leverkusen, dass wieder mit ihm zu rechnen ist. Seine 15:35 min über 5 KM bedeuteten direkt eine neue PB.
Über fünf Runden geht es dann im 5000 Meter-Lauf. Bei den Damen suchen wir die 2023er Top5 noch vergeblich, sehen aber mit Jana Honig (KTV) die Siegerin des Seidenraupen Cross (16km) sowie SRC-Canicross-Seriensiegerin Nina Windhausen. Vom Bodensee reist Christin Wintersig (SV Reichenau) an, sie konnte im August ihre 5000m-PB auf 18:51 min schrauben. Und auch Sonja Beba (LAZ Mönchengladbach), 2022 noch Dritte, ist wieder dabei. Ebenfalls bestimmt weiter vorne: Fabiana Niemann (Bayer Uerdingen/Dormagen), über 3000m in diesem Jahr 12:04 min schnell, und Nicole Jenner (Seidenraupen).

Im Männerfeld suchen wir vergeblich Titelverteidiger Fabio Faulhaber, sehen aber Lokalmatador Fabian Dichans, 2023 noch Dritter. Sein Teamkollege von Ayyo Essen, Michael Schramm, sollte, wie Dichans selber, auch am Ende vorne zu finden sein. Weitere Cracks im Feld: Christian Eble (ASV Duisburg), vor wenigen Wochen noch SRC-Sieger (6km), Jens Fischer (LAZ Mönchengladbach), Tobias Sühling (OSC Waldniel) und die Seidenraupen Martin Houbertz und Manuel Kölker.
Den Anfang machen übrigens die Bamibini, wo Julius Kölker um 10.10 Uhr startet. Seine Schwester Lou ist dann in der U8 um 10.30 Uhr gefordert.
Anmeldung und Infos unter https://preussen-leichtathletik.de/martinscross.

