Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Noch neun Tage: Juchei – die Belgier kommen!

Rik Dhollander, Vorsitzender der Wase Lopers.

Rik Dhollander, Vorsitzender der Wase Lopers.

In einer kleinen Serie wollen wir Personen vorstellen, die beim Seidenraupen-Cross 2014 mitmachen.
Und wir fangen nicht gerade klein an, denn das hat es in der jungen Geschichte des Seidenraupen-Cross auch noch nicht gegeben: Ein ganzer Verein reist an und wird mit Sicherheit das Bild am Start, im Ziel und auch auf der Strecke bestimmen. Das Kuriose: Der Verein kommt nicht aus Uerdingen, Bockum oder Hüls, sondern aus Sint-Niklaas-Nieuwkerken. Woher??? Aus Sint-Niklaas, genau! Das hört sich nicht nur weit weg an, das ist auch weit weg.
Sint-Niklaas ist eine Stadt in der belgischen Provinz Ostflandern mit 73.280 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013), einschließlich der Ortsteile Belsele, Nieuwkerken-Waas und Sinaai – knapp 200 Kilometer von Krefeld entfernt. Grob könnte man sagen, Sint-Niklaas liegt bei Antwerpen. Der Ort ist bekannt für den größten Marktplatz Belgiens (3,2 Hektar) und sein alljährliches Ballonfest. Sint-Niklaas wurde als die fußgängerfreundlichste Stadt Flanderns ausgezeichnet, nachdem die Zone um den zentralen Marktplatz umgestaltet worden war (Wiki weiß alles).
Und genau hierher kommen unsere Gäste vom Atleticverein WALO, den Wase Lopers. „Wir haben 115 erwachsene Mitglieder und 50 Jugendliche“, sagt der Vorsitzende Rik Dhollander. Er führt auch den Tross nach Krefeld mit 51 Personen an, von denen 16 die 6km-Runde laufen und 15 weitere sich auf die 16 Kilometer wagen. „Wir haben einige Freizeitläufer, aber auch viele, die an Cross- oder Straßenläufen teilnehmen.“
Das weiträumige Gebiet zwischen Antwerpen und Gent bietet tolle Laufsport-Bedingungen und wird Waasland genannt. Der Name Waas (oder Wase) bezieht sich wahrscheinlich auf den aufgeweichten, sumpfigen Boden der Region. Wie bei den Seidenraupen steht auch bei den „Walos“ der Spaß als oberstes Ziel. Rik: „Wir laufen und laufen und machen Spaß. So trainieren wir mittwochs immer auf der Laufbahn. Wir trainieren eine Stunde, aber die rund 20 Läufer bleiben danach noch zwei Stunden im Sportheim.“
Dass die Wase Lopers den Seidenraupen-Cross entdeckt haben, bezeichnet Rik als „Schicksal. Ihr scheint ein sympathischer Club zu sein.“ Jährlich begeben sich die WALO einmal auf Reisen, um gemeinsam an einem Wettkampf teilzunehmen. „So waren wir schon in Holland, England, Frankreich, Luxemburg, Deutschland (zweimal am Ruhrsee), aber auch in Italien (Lucca) und in Tschechiens Hauptstadt Prag.“ Und jetzt eben Krefeld.
Nach dem Lauf werden Rik und seine Vereinskameraden zunächst nach Linn aufbrechen und sich hier im altertümlichen Ortskern mit Kaffee und Kuchen den Bauch vollschlagen. Und später, wenn dann wieder Luft im Bauch ist, geht es zum Abschluss des Tages in ein Restaurant nach Hasselt.

Wir freuen uns schon jetzt! Welkom!!!

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