Seidenraupen auf vielen Schauplätzen unterwegs

Bochum, Wachtendonk (bzw. Grefrath), Münster – die Seidenraupen waren am Wochenende mächtig unterwegs und haben dabei gute Leistungen liefern können.

Los geht die wilde Fahrt: Beste Bedingungen beim Start.

Über die längste Distanz ging dabei Pauline Saßerath. Sie absolvierte in Münster ihren ersten Marathon auf Zeit. Nach 3:52:45 h war sie erschöpft, aber glücklich im Ziel. „Bis km 30 war es erstaunlich locker und entspannt, so dass ich bei den Sub-3:45-Pacemakern mitgelaufen bin. Dann kam der berühmte Mann mit dem Hammer und es ging kaum noch was. Bin trotzdem zufrieden und das Ziel, unter 4h zu bleiben, habe ich mit 3:52 am Ende auch erreicht. Muss ja noch Luft nach oben geben😅“, so das Fazit.

Verdienter Lohn nach 42 Kilometer: Pauline ist happy.

Mit ihrer Zeit ist sie im Gesamt-Ranking auf Platz 617 gelandet, bei den Frauen wurde sie 89. In ihrer Altersklasse wurde sie 25. Alles nahezu Positionen, die sie auch bei den Splits innehatte. So lag sie zur Hälfte auf den Plätzen 646, 77 bzw. 21.

Leonie (Zweite von rechts) in der Staffel Wellenreiter.

Ebenfalls in Münster unterwegs war Leonie Rohrmeier. Sie hatte spontan einen Platz in der Mixed-Staffel „Wellenreiter“ ergattert und war hier als Führungsläuferin unterwegs. Für ihren Abschnitt von 10,7 Kilometer benötigte sie etwas mehr als 54 Minuten. Kurios: Mit der Staffel war sie nur unwesentlich schneller als Pauline. Nach 3:49:59 h war das Spektakel vorbei, Rang 120 der verdiente Lohn.

Manu nach dem Bochumer Halbmarathon.

Über die Halbdistanz musste Manuel Kölker gehen, so sah es zumindest der Trainingsplan vor. Da der angedachte Halbmarathon in Bocholt abgesagt wurde (zu wneig Teilnehmer) zog es ihn nach Bochum. Dort lief der 44-Jährige mit 1:25:36 h als Gesamt-25. ins Ziel. In der M40 wurde er Dritter. „Puh, das mit den Höhenmetern hat mir keiner gesagt“, stöhnte er am Ende über den profilierten Kurs mit knapp 150 Höhenmeter, war ansonsten aber rundum zufrieden. „Tolle Stimmung, perfekte Orga, viele Verpflegungsstellen, das war wirklich gut hier.“

Dominierten die W50: Nicole, Daniela und Maren.

In Wachtendonk (für einige auch Grefrath 😉 )stand am Nachmittag dann zum Abschluss des Tages schließlich der Zehn-KM-Lauf an. Vier Seidernaupen waren hier am Start. Nach langer Zeit mal wieder dabei einer der beiden Gründerväter der Seidenraupen, Hendrik Hahn. Er lief nach 42:41 min als Zehnter (M35: 5.) durchs Ziel. Stark dann das W50-Trio: Nicole Jenner gewann die Altersklasse in 47:02 min (Gesamt-25.) dicht gefolgt von Maren Hackel, die Zweite in der W50 wurde (47:25 min; Gesamt-29.). Dritte im Bunde und am Ende Fünfte in der W50: Daniela Neumeyer, die als Gesamt-76. in 1:13:13 h finishte.

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