Während ganz Deutschland bibbert, ist Jochen Glatki im Warmen – genauer in Südost-Asien. Und was macht man im Urlaub, außer faul am Strand liegen und/oder Cocktails schlürfen? Richtig: Rennen.
Und so lief er mit beim Chiang Dao 100, wo er sich den 29 KM Trail inkl. 1300 Höhenmeter vorgenommen hatte. Vorneweg: Es waren verdammt heiße Kilometer, die er dort im Dschungel – mit Erfolg – abspulte. Schließlich landete er nach 5:01 h auf dem vierten Platz der M50.

Vier Wochen trainierte Jochen extra NICHT, um sich perfekt auf das Abenteuer vorzubereiten. Und als der Startschuss um 6.30 Uhr erfolgte, ging es auch gut los: Wellig, aber laufbar. „Dann ging es aber in den Dschungel mit dem ersten knackigem Anstieg. Hier war die Devise, zu überleben .“
Es folgte ein steiler, rutschiger Downhill, auf dem die Einheimischen ihren Heimvorteil nutzten und an Jochen reihenweise vorbeiflogen.
Der zweite Anstieg war teilweise asphaltiert, nicht weniger steil als der erste, aber dafür länger. „Der folgende Downhill war gut zu laufen und hat richtig Spaß gemacht. Die letzten sieben Kilometer waren wieder angenehm wellig.“ Einziges Problem: Die Sonne knallte nun unbarmherzig auf die 280 Teilnehmer, Schatten suchten sie vergeblich. „Ich war so überhitzt, dass ich kaum noch laufen konnte und ständig gehen musste – wie auch alle anderen.“ Eine eiskalte Falsche Wasser senkte seinen Puls kurzzeitig um 20 Schläge und rettete ihm so das Finish. Wir applaudieren zu diesem Ritt…muss man wollen.








