Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Jetzt aber wieder…

…sorry, dass ich die vergangenen Tage hier ein wenig abgetaucht war, aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, ein paar Zeilen zu tippen. Man kommt ja auch in ein biblisches Alter 😉 Dafür folgt jetzt ein ganzer Schwung an Informationen.

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Frozen
Nur einen Tag nach meinem 34. Geburtstag standen 34 Kilometer auf dem Programm – dachte ich zumindest. Im Grunde waren eigentlich nur 32 angesagt, wie später ein Blick in den Plan verriet, aber das machte den Braten auch nicht mehr fett. Bei widrigen Verhältnissen (Schneefall, minus vier Grad, harter Ostwind) hatte ich Glück, auf Mitch und Axel als Pacemaker bauen zu können. Sie begleiteten mich über die ersten 15 Kilometer rund um den E-See. Was folgte, war dann aber eine Tortur: Das Wetter machte endgültig dicht und ließ sogar das Wasser in meinem Trinkrucksack gefrieren. Die Schneeflocken waren mittlerweile so schnell durch den eisigen Wind, dass sie im Gesicht übelst schmerzten. Und passend dazu ging dann aber Lank nicht mehr viel auf den Straßen und Wegen. Zwischen 30 und 50 Zentimeter hoch lag hier der Schnee bedingt durch Verwehungen auf den Feldern: Ein großes Vergnügen! Noch größer war es allerdings, irgendwann nach 34,5 Kilometern in die Badewanne steigen zu können.

Early Bird
Zur großen Freude der Early Bird-Abteilung der Seidenraupen wird es mittlerweile wieder früher hell. Kopflampen und Signalwesten können also ab sofort wieder verpackt werden, denn die Sonne empfängt uns immer früher als noch vor wenigen Wochen.

Hülser Berg
Eine interessante Laufroute wählte ich in der vergangenen Woche am Hülser Berg. Nach einer Einführungsrunde um den höchsten natürlichen Berg Krefelds hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht, jeden Anstieg bei maximaler Belastung zu nehmen, um direkt danach den folgenden Abstieg wieder hinunterzubrettern. Gerade im Bereich „Downhill“ hatten Henne und ich ja im vergangenen Jahr beim Transalpine-Run arge Probleme. Vielleicht bringt es ja etwas, das nun hier regelmäßig zu trainieren. Aufsehen erregte ich vor allem bei den Rehen und Hirschen, die doch etwas verdutzt schauten, als ich an ihrem Wildgehege vorbeiraste.

Frankfurt
Traumhaftes Wetter empfing mich am vergangenen Samstag, den ich auf Einladung von Miri und Marc Dimke zusammen mit Seidenräupchen Eva in Frankfurt verbrachte. Vorausschauend, und einer alten Tradition folgend, hatte ich die Laufsachen natürlich mit im Gepäck. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um den Nullpunkt luden zu einer schönen Tour durch den Frankfurter Finanzgürtel und entlang des Mains ein. 16 Kilometer später hatte ich alle Frankfurter Brücken bis Offenbach gesehen und einen richtig schönen Lauf genossen.

Intervalle
Sie zählen zu den unschönen Einheiten im Trainingsplan: die äußerst flotten Intervalle. In dieser Woche waren 3x4000m zu absolvieren, ursprünglich im Marathontempo, heißt in je 18.30 Minuten. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich gerne ein wenig quäle, und so bin ich die Intervalle etwas schneller, nämlich zwischen 17 und 17.30 Minuten gelaufen – ob das jetzt gut oder schlecht ist? Keinen Plan.

Pollen
Wie viele andere leide auch ich aktuell sehr unter den ersten Frühblühern. Auch wenn es draußen nach zwei, drei Tagen Frühling wieder Winter ist, sind die Pollen unterwegs und machen mir das Laufen nicht leichter. Mal abgesehen von der triefenden Nase und den geschwollenen Augen sind besonders die Atemwege blockiert. Die Lunge ist schwer, pro Atemzug kommt deutlich weniger Sauerstoff hinein, als sonst üblich. Durch eine mir selbst angeeignete Technik, ich nenne sie „Durch den Bauch-Atmen“, gelingt es mir, die Probleme etwas zu lindern, ganz ohne Einschränkung geht es aber leider nicht. Ich hoffe, dass die Problematik sich bis zum Wien-Marathon am 13. April gelegt hat.

Laaaangsam
Auf den Plänen von Lauf-Guru Herbert Steffny, nach denen ich seit Jahren trainiere, tauchen auch pro Woche auf immer Einheiten auf, die man im gemächlichen 6min/km-Tempo laufen soll – ich tippe mal aus Regenerationsgründen. 6min/km ist allerdings für mich fast eine größere Herausforderung, als zB in flotten 4.30 zu laufen. In sofern war ich glücklich, gestern Eva und Ali im Gepäck gehabt zu haben. So gingen zehn entspannte und schweißfreie Kilometer auch vorbei.

Morgens, 6.30 am Kreisel
Einen doch vielleicht etwas zu lang gewordenen Einblick in die morgendliche Runde gibt es abschließend hier. Wer mag, kann sich den Blockbuster (13 Minuten) natürlich in voller Länge geben. Wir sind allerdings nicht böse, wenn das nicht passiert 😉
Bis morgen – versprochen!

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