Heute vor elf Jahren haben die Seidenraupen-Gründungsväter Hendrik Hahn und Manuel Kölker erfolgreich den Transalpine-Run beendet. Elf Jahre später steht mit Tanja Gebhard erstmals wieder eine Seidenraupe an der Startlinie des TAR – wenn auch nur bei der „Test-Version“, dem Run2. Dabei schnuppern die Teilnehmer bei zwei Etappen in den TAR hinein, können schon einmal spüren, wie sich das berühmte Rennen anfühlt.

Gestern ist Tanja mit ihrem Lauf-Buddy Felix in Lech angekommen. „Lech ist TAR- überall Läufer. Startnummern und Shuttle-Rucksack sind abgeholt. Als Run2-Starter fühlt man sich allerdings, wie auf einer 10km Distanz beim Marathon. Aber es dient ja dazu, Erfahrungen zu sammeln als Feuertaufe für 2024“, berichtet Tanja.
DJ, dreh den Swag auf
Heute geht es für die beiden um viel Organisatorisches: Alle Sachen für die nächsten zwei Tage in den Rucksack umpacken, Auto auf den Dauerparkplatz nach Zürs stellen und mit dem Bus zurück nach Lech, dort auf die Expo gehen und Give Aways abholen. Zur Einstimmung die Vibes vom TAR-DJ mitnehmen, TAR-Dinner, TAR-Eröffnungsfeier und Briefing für die 1. Etappe, dann schlafen.

Am Samstag klingelt um 5:30 Uhr der Wecker, weiter zum Läuferfrühstück und zur Abgabe von Rucksack und Ziel-Dropoff Bag. Der Startschuss fällt dann um 8 Uhr. Erster Stopp für das Duo ist nach 33km mit 1.800 Hm im Anstieg Sankt Anton. „Felix und ich haben mega Bock. Das ganze Jahr war vom Training darauf ausgerichtet! Jetzt muss der Run2-Appetizer nur noch schmecken, der Körper mitspielen, wir nach den zwei Etappen gesund ins Ziel einrollen und dann folgt die Anmeldung für den kompletten TAR 2024.“

