Tanja rockt den RUN2 @ TAR

Was für ein emotionaler Einblick für Tanja Gebhard beim Transalpine Run: Unsere Expertin in Sachen Ultra hatte sich – quasi als Testballon für das kommende Jahr – zusammen mit ihrem Laufbuddy Felix den Run2 vorgenommen. Dieser lässt TAR-Schnuppern zu und reiht die ersten beiden Etappen aneinander. Für die erste Etappe von Lech nach Sankt Anton benötigten die beiden 6:49:30,3 h, auf Etappe zwei musste sich Tanja dann alleine durchkämpfen und war nach 5:40:15,9 h im Ziel.

Etappe 1 hatte es schon in sich. Ein Aufwärmn war eigentlich kaum möglich, binnen zehn Kilometer ging es von 1400 Meter auf den höchsten Punkt der Etappe auf 2420 Meter. „Es war heiß! Dazu Rampen von 30 Prozent Steigung über Wiesen und Skipisten. Hart, anstrengend, aber machbar. Downhills übersät mit Wurzeln, Geröll, Löchern, zum geringen Teil Asphalt. Die drei Cut-offs waren ambitionierter als gedacht. Die unfassbar schönen Ausblicke waren atemberaubend und eine Belohnung für die harten Uphill Passagen“, bilanzierte Tanja. Dennoch: Mit der Zeit von unter sieben Stunden waren die beiden im ersten Drittel der Mixed Teams, sauber.

Der Schock dann aber in der Nacht. Felix Magen rumorte, am Morgen ließ er sich die Sachen noch einmal durch den Kopf gehen: Abbruch! Hieß für Tanja: Alleine weitermachen und den Weg nach Ischgl meistern. Neben noch extremerer Hitze gesellte sich ein 20 KM-langer Anstieg zum höchsten Punkt auf 2650 Metern Höhe. Uff. „Ich bin einfach nur dankbar. Ich hatte keinen Sturz, bin ohne körperliche Beschwerden durch und einfach nur happy über das Finish. Mit meiner Zeit war ich sogar Elfte bei den heutigen Individualstartern. Traurig für Felix, denn gemeinsam zu finishen, macht doppelt so viel Spaß. Es war mega geil! Bin so heiß auf den TAR 2024!!!“

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