Top-Verhältnisse und bestes Laufwetter – was will man mehr? Der Martinscross auf der Hubert Houben-Anlage war auch deswegen ein voller Erfolg. Bei der 52. Auflage des prestigeträchtigen Wettkampfes waren erneut hunderte Sportler aus Krefeld, aber auch aus der Ferne, angereist. Darunter auch einige Seidenraupen, die sich das Heimspiel nicht nehmen lassen wollten.

Den Anfang machten die Kleinsten schon am frühen Morgen. Julius Kölker startete bei den Bambini und kam beim 400 Meter-Lauf auf Platz 15. Seine Schwester Lou war wenig später dran und belegte über die 1000 Meter-Runde Rang 45.



Im 3000 Meter-Rennen am Nachmittag ging vorne dann richtig die Post ab, schließlich hatte sich neben dem U23-Meister in der U23 über 800 m von 2022, Felix Wittmann aus Eschweiler, gefühlt halb Köln versammelt, um die interne Stadtmeisterschafft am Appellweg auszutragen. Wittmann ließ wie erwartet nichts anbrennen (9:12 min), der erste Kölner, der ihm folgte, war Gianluca Mirizzi (9:23 min). Ebenfalls gut mit dabei Thomas Schrörs-Runo, der der schnellen Jugend (unter den Top 14 13 mal U18 oder U23, zweimal männliche Hauptklasse und ein Senior, der das Rennen als Warmup für später nutzte) folgen konnte und in 12:20 min die M50 gewann (Gesamt-Platz 19). Jenny Laschet holte in 12:53 min den Sieg in der weiblichen Hauptklasse, sechste Frau und Gesamt-23. Und Holger Rausch lief in 13:50 min auf Rang 28 und Platz zwei in der M55.



Im 5000 Meter-Lauf waren zwei Seidenraupen dabei: Manuel Kölker kam in 20:05 min auf Platz elf und in der M45 auf zwei. Nicole Jenner gewann die W50 in 24:04 min (Gesamt: 35.). Sie, aber auch alle anderen Finisher, durften sich wie immer über einen köstlichen Weckmann freuen. We like!

