Dritter Wettbewerb im Krefelder Lauf-Cup, und Hannah Odendahl schiebt sich nach vorne. Die Hülserin, die den KLC bereits 2021, 2022 und 2023 gewinnen konnte, liegt nach ihrem zweiten Platz im 3000 Meter-Lauf beim Martinscross nun wieder auf dem Platz an der Sonne. Zehn Zähler hat die Bayer-Athletin jetzt auf ihrem Konto – das sind zwei mehr als Jana Honig, die im 5000 Meter-Lauf Vierte wurde, und drei mehr als Maja Fischer, die am Sonntag nicht startete. Es folgen je vier Damen mit sechs und vier Punkten, die allesamt mit einem Sieg beim abschließenden Silvesterlauf mit Odendahl gleichziehen könnten.

Bei den Männern hat sich Dominik Fabianowski in Stellung gebracht. Der Refrather meldete am Sonntag nach und lief quasi als Warmup den 3000 Meter-Lauf, wo er Fünfter wurde. Wenig später gewann er dann mühelos den 5000 Meter-Lauf. Macht in Summe sieben Punkte, die ihn nah an den mit zehn Zählern Führenden Martin Myrold herangebracht hat. Lässt sich Fabianowski am letzten Tag des Jahres im Forstwald blicken, könnte er Myrold noch kassieren. Ein direkter Vergleich zwischen den beiden existiert nicht, wohl aber könnte man die Zeiten beim Martinscross gegenüberstellen. Fabianowski siegte nun in 17:03 min, Myrold lief vor zwei Jahren an gleicher Stelle eine 17:17 min, womit er damals Zweiter wurde.
Der stets beim KLC vorne zu findende Fabian Dichans wurde am Sonntag Dritter im 5000 Meter-Lauf, könnte also selbst mit einem Sieg beim Silvesterlauf nicht mehr zu Myrold aufschließen. Die Vorjahres-Sieger Fabio Faulhaber und Hagos Kidane sind in diesem Jahr noch keinen KLC-Wettkampf gelaufen und daher ebenfalls raus aus dem Spiel.

