Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Drei Bestzeiten und eine chinesische Seidenvampe

Das Quintett der Seidenraupen: Mitch, Aki, Ali, die chinesische Seidenvampe Ansgar und Manu (von links).

Das Quintett der Seidenraupen: Mitch, Aki, Ali, die chinesische Seidenvampe Ansgar und Manu (von links).

Mit drei Bestzeiten sind die Seidenraupen vom Halbmarathon aus Köln („25. Rund um den Fühlinger See“) zurückgekehrt. Nicht nur deswegen war der Trip in die Domstadt als gelungen zu bezeichnen. Die zahlreichen Begleitumstände trugen zu einem äußerst amüsanten Vormittag bei.

Zunächst das sportliche: Ich (Manu) verbesserte meine HM-Zeit um einige Sekunden auf 1:24:09h (Platz 33, AK M30 8.) – ärgerlich, wenn ich bedenken, dass ich zwischendurch echt mal ein wenig getrödelt habe. Mitch lief in 1:31:43h als 86. (AK M30: 15.) ins Ziel. Aki legte mit 1:40:51h (208./32.) eine neue Bestzeit hin, die Ali mit 2:00:25h (441/66.) knapp verpasste. Ebenfalls in Bestzeit im Ziel: Ansgar. Aktuell wird aber noch vor dem CAS beraten, ob seine Zeit von 1:46:14 (294./45.) gewertet werden darf. Denn gleich zwei Vergehen leistete sich der Büffel, ach, was sage ich, drei oder vier!

Ansgars Urkunde

Ansgars Urkunde


Womit wir auch schon bei den Begleitumständen wären. Der Ausflug nach Köln begann entspannt mit dem Meeting an der Geismühle. Kurze Zeit später stand dann aber schon fest: Ansgar hatte sich nicht angemeldet (O-Ton: „Warum schließt die Online-Anmeldung auch schon so früh.“). Angekommen in Köln war natürlich Parkplatz 1 (direkt am See) schon voll, der rund 800 Meter entfernte P2 (selbstverständlich kostenpflichtig) wurde gewählt. Träumchen, denn Ansgar musste ja noch zum Nachmelde-Point. Und auch Ali musste die Offiziellen beehren: „Ich habe noch gar keinen Chip.“ Kurz vor der Chip-Ausleihe dann der nächste Klopper: Ali hatte nicht nur keinen Chip, sondern auch kein Geld, um diesen zu leihen. Ansgar, der sich mittlerweile angemeldet hatte, hatte glücklicherweise noch Geld dabei. Zu allem Überfluss stellten wir verwundert fest, dass der Start nicht, wie gedacht, um 11 Uhr erfolgt, sondern schon um 10.40 Uhr. Der Trip zurück zum Auto (nötig, weil wir natürlich im Glauben, noch genug Zeit zu haben, unser Renn-Equipment dort gelassen hatten) wurde nun plötzlich sehr hektisch 😉
So waren wir dann aber schonmal aufgewärmt. Schrecksekunde dann nach dem Hin-und-wieder-zurück, als uns plötzlich etliche Läufer entgegen kamen, die gerade gestartet waren. Doch schnell war geklärt: War nicht unser Start. Puh…

Dann ging es schließlich auf den Kurs entlang der Regattastrecke. Tückisch hierbei waren die Brücken, die es etliche Male zu überschreiten galt. Aber sonst lief es für alle recht gut, jeder blieb in seinem Zeitfenster, das er sich anfangs gegeben hatte. Die anstehenden Marathons können also kommen, auch wenn Ali an den Autos dann plötzlich einen auf Frau Wallert machte 😉

Großes Gelächter dann schließlich am Abend bei der Ergebnispräsentation: Ansgar hatte in der Eile wohl auf eine korrekte Schreibweise verzichtet. So lief er in dem extra neugegründeten Laufclub der Seidenvampen (unklar ist, ob er damit auf sein Gewicht anspielte oder doch auf sein vampirartiges Erscheinen im Startblock) und verwendete den Decknamen „van de Xao“…starke Sache. So fiel auch kaum auf, dass er zum wiederholten Male seine Nummer statt mit Sicherheitsnadeln, mit Klebeband befestigte – was natürlich nicht lange gut gehen konnte. Hätte der Sprecher die Nummer entdeckt und den Namen „Seidenvampe“ samt „van de Xao“ entdeckt, ihm wäre wahrscheinlich vor Schreck das Mikro aus der Hand gerutscht…ein Traum!

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