Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Mitlaufen und den Hülser Bewegungspark erweitern

Wie auch in den Vorjahren unterstützen wir mit dem Seidenraupen-Cross eine gute Sache vor Ort. In diesem Jahr unterstützen wir den Bewegungspark im Hülser Burgpark. Hier können sich Outdoor-Sportler aller Couleur austoben. Besonders toll: Einige der Geräte sind auch behindertengerecht. Nun soll der Bewegungspark, übrigens keine 500 Meter vom Startbereich des SRC entfernt, auch mit unserer und eurer Hilfe erweitert werden. 2015 haben wir den Tierschutzverein Krefeld unterstützt, 2014 die Aidshilfe Krefeld und die German Doctors, und 2013 konnte sich das deutsch-äthiopische Filmprojekt „Emra&Dabo“ über einen dicken Batzen freuen.

Passend dazu hat die Stadt Krefeld heute einen Bericht über den Bewegungspark im Hülser Burgpark veröffentlicht – here we go!

Hülser Bewegungspark wird gut angenommen und soll wachsen

Mittlerweile gibt es drei Bewegungsparks in Krefeld. Der erste wurde im vergangenen Jahr im Stadtwald nahe der Rennbahn gebaut. Im Februar 2016 kam der zweite im Uerdinger Stadtpark hinzu. Hier wurde kürzlich der zweite Bauabschnitt beendet. Und in Hüls ist im April im Burgpark ebenfalls ein Bewegungspark entstanden, der Outdoor-Sportler aller Couleur und sogar Behinderte fasziniert. In einer Mini-Serie stellen wir alle drei Objekte vor.

Personal-Trainerin Sarah Kopp auf der Sit-Up-Bank, die auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken 
Personal-Trainerin Sarah Kopp auf der Sit-Up-Bank, die auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Für den Bewegungspark im Schatten der Hülser Burg hat sich Gabi Gommans stark gemacht. Die Hülserin warb bei Bürgern und ortsansässigen Firmen um Geldspenden für das Projekt. Insgesamt kamen rund 26.500 Euro zusammen, die unter dem Dach des Hülser SV gesammelt wurden. Die Stadt hat das Herrichten der Fallschutzflächen und das Aufstellen der Geräte übernommen. Und so ist auf der Spiel- und Liegewiese im Burgpark Krefelds jüngster Bewegungspark entstanden. Ähnlich zu denen im Stadtwald und in Uerdingen, aber doch ein wenig anders – und vor allem zum Teil barrierefrei. Denn an den Park grenzt ein Wohnheim für Behinderte an. Rollstuhlfahrer können schon jetzt auf einer Situp-Bank Übungen durchführen. Und es soll ein weiteres barrierefreies Gerät dazu kommen. „Im zweiten Bauabschnitt ist ein Oberkörperergometer geplant, den auch Rollis nutzen können. Er wird, ähnlich wie die Situp-Bank, dicht an den Weg gebaut, damit sie es auch ohne Probleme nutzen können“, schildert Gommans. Auch ein Armzug und eine schwebende Platte sind anvisiert, wenn ausreichend Gelder gesammelt wurden.

Ein Holzbalken mit Federn und einer ohne, ein Drahtseil und eine Slackline laden zu Balanceakten ein. Auch Überkopf-Übungen wie Klimmzüge, Schwünge und Hangelpartien sind dort an einem Gerüst möglich, ebenso weitere Elemente aus dem Bereich der Calisthenics (aus dem Griechischen: kalos bedeutet „schön“ und sthenos steht für „Kraft“). Die angrenzende Gummimatte bietet nicht nur Fitness-Sportlern Möglichkeiten für Übungen und Workouts mit Dehn- und Kraftübungen, sondern ist auch perfekt geeignet für die umliegenden Schulen und Kindergärten. „Auf der Matte sind Buchstaben und Zahlen gedruckt. Der Lehrer kann auf die Tafel neben der Matte Mathematik-Aufgaben oder Wörter aufschreiben, die die Kinder in bestimmter Zeit abhüpfen müssen“, erklärt Gommans. Wir nutzen die schnell trocknende Matte. Außerdem gibt es ein „Liegestütz-Gestell“, dessen Schwierigkeit sich vom Nutzer selber beeinflussen lässt.

Personal-Trainerin Sarah Kopp (links) erklärt, dass die Balancierbalken in Sachen Koordination unterstützen können. Im Hintergrund (in Gelb) ist Gaby Gommans zu erkennen.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken 
Personal-Trainerin Sarah Kopp (links) erklärt, dass die Balancierbalken in Sachen Koordination unterstützen können. Im Hintergrund (in Gelb) ist Gaby Gommans zu erkennen.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Neben den Behinderten und Kindern haben auch die Hülser Senioren den Bewegungspark schon nach wenigen Wochen für sich entdeckt. „Montagabends trainiert hier eine ältere Männergruppe, eine weitere Seniorengruppe habe ich dienstags und donnerstags gesehen. Und auch viele Jugendliche kommen in den Park zum Training. Für den zweiten Bauabschnitt fehlen zwar noch einige tausend Euro, der Fachbereich Grünflächen hat aber die Flächen für die fehlenden Geräte bereits herrichten lassen.

Fazit: Der Hülser Bewegungspark sticht mit Elementen für Schüler und Körperbehinderte heraus. Toll!

Hier gehts zur Anmmeldung: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross/anmeldung-zum-seidenraupen-cross-2016/

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