Zwölf Seidenraupen beim Apfelblütenlauf


Seidenraupen-Invasion in Vorst: Gleich zwölf Seidenraupen begeben sich am Sonntag zum Apfelblütenlauf, um in der Huverheide Kilometer abzuspulen. Neun davon wählen dabei den Halbmarathon, an dessen Ursprung Seidenraupen-Präsi Manu nicht ganz unbeteiligt war. Start ist um 10 Uhr. Unsere beiden Nachwuchsläufer Sophia und Tim Gellendin starten ab 13 Uhr auf der Fünf Kilometer-Strecke, Leonie ab 14 Uhr über die doppelte Distanz.

Der Lauf in Vorst ist seit seinem Beginn 2015 ein Publikumsmagnet und lockt quasi das ganze Dorf vor die Tür. Ein tolles Rahmenprogramm, aber auch der soziale Zweck (Unterstützung von action medeor), helfen dabei. Außerdem gelten die Strecken als sehr schnell, nicht wenige laufen, um persönliche Bestzeiten zu knacken. Ungewöhnlich, weil sonst immer ausverkauft, aber nach Corona leider ein Fakt: Es gibt noch die Möglichkeit der Nachmeldung vor Ort. Bislang sind 1350 Teilnehmer gemeldet.

Bestzeiten im Visier

Unter ihnen eben neun Seidenraupen, die es über die Halbmarathon-Distanz wissen wollen. Einige davon mit Ambitionen: So wollen Florian Borst und Martin Myrold PB laufen. Florian müsste dafür seine 1:23:32 h knacken, Martin plant gar eine 1:17:30 h ein, war eine deutliche Verbesserung der bisherigen Marke (1:18:53 h) bedeuten würde. Einer, der ebenfalls vorne mitlaufen könnte, jedoch immer für eine Überraschung gut ist, ist John Hampson. Mal eine Rakete (z.B. schnellste Seidenraupe des Silvesterlaufs), mal ein Rohkrepierer (DNF nach zu schnellem Start), warten wir es ab. „Bei mir ist gerade der Wurm drin. Ich will einfach nur ins Ziel kommen“, sagt Diana Gellendin, für die es zunächst einmal ums Finish geht – aber wer weiß, vielleicht ist sie ja die zwei Minuten schneller, die ihr in Venlo noch zur Sub2 gefehlt haben. Ebenfalls dabei: Nicole Jenner, Thomas Schrörs-Runo, Aki Khader, Fabian Löb und Alex Huth – allesamt mit offenen Zielen.

Präsi konzipierte die Halbmarathon-Strecke

Auch wenn Manu seinen Start kurzfrisitig absagen musste, ist der Präsi gefühlt vor Ort. Er konzipierte 2017 auf Wunsch der Organisatoren die Halbmarathon-Strecke, bei der drei Runden á sieben Kilometer zu laufen sind. „Bis auf einen kleinen Zipfel im nord-östlichen Teil ist die Runde sehr schnell. Ich drücke die Daumen“, sagt Manu, der zeitgleich im Unterfränkischen weilt und dort beim Saaletal-Marathon startet.

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