Sub3 in Essen, PB in Amsterdam und Erfolge in Viersen

Was für ein Wochenende bei den Seidenraupen: Egal, wo sie eine Ziellinie überquerten, es wurde gejubelt: Die größte Erleichterung dürfte dabei Florian Borst gespürt haben, gelang ihm doch nach dem verpatzten Berlin-Marathon wie auch im Vorjahr eine Sub3h beim Marathon in Essen.

Florian und Nicole freuten sich über ihr Ergebnis in Essen.

Auf der flachen, aber nicht zuschauerreichen Strecke rund um den Baldeneysee legte der Inrather Wirbelwind auch gekonnt flott los, der Halbmarathon war auf Platz 22 liegend nach 1:27:07 h im Sack, was eine Pace von 4:07 min/km bedeutet. Auf Hälfte zwei nahm er dann aber ein wenig das Tempo raus und absolvierte diesen in 1:32:22 h – macht in Summe 2:59:27 h (also äh, nee, macht es nicht, häh?), Pace 4:15 min/km und Rang 27 (MK-35: 5.). „Es war relativ anstrengend in der zweiten Hälfte, aber das hatte ich erwartet. Das ungewisse war, ab wann die Beine müde werden. Es war in erster Linie aber eine mentale Herausforderung. Dass es tatsächlich noch für eine Sub3h gereicht hat, ist einfach nur mega geil“, so Florian. Ebenfalls in Essen dabei: Nicole Jenner, die vor zwei Wochen in Köln noch mächtig geschwitzt hatte. Und auch diesmal sollte es nicht ganz optimal laufen. „Ich kenne auch nun die Dixieklos von Essen. Ab Kilometer 20 habe ich einfach kein Gel zu mir genommen und alles war wieder gut“, beschreibt sie ihre Problemchen. Auch sie war auf der ersten Hälfte schneller, nämlich 1:51:45 h (5:17 min/km). Als 190. ging es auf die zweite Runde, die in 1:59:14 h (5:39 min/km) beendet wurde. Mit der Gesamt-Zeit von 3:50:41 h (Pace: 5.28 min/km) wurde sie schließlich 198. und W-50.-Vierte.

Todschick: Thomas, Nici und Alex in Amsterdam.

Bis nach Amsterdam zum dortigen Halbmarathon zog es zeitgleich das Trio Nici Hölters, Alex Huth und Thomas Schrörs-Runo. Erstere wollte das Unterfangen nach den letzten Mühen locker angehen lassen. Gestartet wurde tatsächlich entspannt (5KM: 27:19 min, 5.28 min/KM), nach hinten raus wurde sie dann aber doch etwas zügiger, denn die beiden nächsten Splits wurden in 5:24 und 5:14 gelaufen. Im Ziel war sie schließlich bei 1:53:30 h (5:25 min/KM) als 1517. Frau (Gesamt: 5934., Frauen-Hauptklasse: 1072.).

Alex freute sich über eine neue PB! Und Nici hat sich ganz schön verändert 😉

Über eine neue persönliche Bestzeit konnte sich Alex freuen. In Begleitung von Thomas lief er ein perfektes Rennen: Mit einem Schnitt von 5:16 min/km gestartet, merkte er recht bald, dass das Feuer im Tank loderte. 5:13, 5:01 und schließlich 4:50 min/km – so die weiteren 5 KM-Splits, die zeigen, wie gut er in unterwegs war. Die Zeit stoppte schließlich für beide bei 1:47 h (5:04 min/km, Platz 3043 bei den Männern, Gesamt: 3873, M45: 212). Stark!

Thomas, Nici, Jenny Laschet, Leonie Rohrmeier und Manuel Kölker hatte es am Tag zuvor noch nach Viersen verschlagen. Auf der profilierten Strecke durch den Hohen Busch ging es schnell zur Sache, so schnell, dass Jenny keine weitere Dame folgen konnte. Sie gewann den 5KM-Lauf in 20:24 min. Als Fixpunkt diente ihr Coach Thomas, der als Zwölfter zehn Sekunden vor ihr einlief und sich über den Sieg in der M50 freuen konnte. Gleiches gelang Nici in der M30, das Podium bei den Frauen verpasste sie in 22:09 min nur um fünf Sekunden. Leonie wiederum kam in 26:02 min als Elfte und W30-Vierte ins Ziel. Weil Holger Rausch erkrankt passen mussten, schlug sich Manu alleine über die dopplete Distanz durch den Busch – ebenfalls mit Erfolg. Er verbesserte seine Zeit aus dem Vorjahr (41:42 min) deutlich und konnte diesmal eine 40:25 min laufen, Platz sieben und M40-zwei inklusive.

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