Was für ein Einstand: Liliya qualifiziert sich für WM in Neuseeland

Da haben wir Liliya Zotova und Jochen Glatki noch gar nicht richtig hier als neueste Mitglieder präsentiert – und dann das. In ihrem ersten Wettkampf als Seidenraupe qualifiziert sich die 43-Jährige beim 70,3-Ironman Westfriesland mit einer Zeit von 5:58:40 h für die Weltmeisterschaft in Neuseeland. Nach dem Schwimmen im Hafen von Hoorn (49:14 min) peste sie mit einem 33 km/h-Schnitt auf der flachen und windstillen Strecke zu einer Zeit von 2:46:28 h. Der abschließende Halbmarathon war nach 2:09:59 h im Kasten. Dadurch wurde sie 23. in der F40-44, 181. bei den Frauen und Gesamt 1144. „Sie war auch richtig gut vorbereitet“, so Ehemann Jochen Glatki, der ebenfalls am Start war.

Auch wenn er seit Februar mit Achillessehnen Problemen kämpft, war er mit persönlicher Bestzeit (5:34:13 h) im Ziel. „Laufen war ich vorher maximal 75min/11km. Der HM war am Schluss echt hart, da machte sich die fehlende Vorbereitung bei mir bemerkbar. Trotzdem konnte ich mein Ziel, unter zwei Stunden zu bleiben, mit einer Zeit von 1:59:49 h erreichen.“ Zuvor hatte er bereits 43:34 min geschwommen und 2:36:00 h geradelt (35 km/h-Schnitt!). Er landete in der M45-49 auf Rang 74, bei den Männern auf Platz 697 und im Gesamt-Klassement 788.

Der nächste Klopper: Tanja beim Sachsentrail

Mit dem dreitägigen Etappenlauf im Erzgebirge, dem Sachsentrail, hatte sich Tanja das nächste Brett in ihren Jahresplan gelegt. Der erste Teil, der UpHill-Prolog (3,5 km & 250 Höhenmeter) war nach 29:09 min eingetütet (Platz 57.). Am Samstag folgte dann mit dem UltraTrail (75,5 km & 2120 Höhenmeter) die größte Aufgabe des Wochenendes. Nach 10:37:53 h war auch hier der Haken dran (Platz 18). Am Sonntag ging es dann auf den QuarterTrail (20 km & 530 Höhenmeter). Tanja benötigte 2:48:23 h (Platz 90) und konnte sich im Gesamt-Ranking über den sechsten Platz freuen (13:55:25 h).

Tanja, die sich kürzlich über Platz sieben der Frauen in der Bestenliste für Backyard Ultras in Deutschland 2024 freuen konnte, bilanzierte haarscharf: „Der Uphill Prolog verlief über eine stark verwurzelte Mountainbikestrecke ausschließlich bergauf. Kurz und schweißtreibend! Die Nacht war gruselig, kaum ein Auge zugemacht und um 5 Uhr klingelte schon wieder der Wecker, da um 7 Uhr der Startschuss erfolgte. Die 75km-Strecke gab alles her: Feinste Singletrails, Wanderwege, keine Waldautobahnen und wenig Asphalt. Und eine traumhafte Umgebung, fast märchenhaft, mit satten, grünen Fichtenwäldern! Top! Meine zwei Highlights: Der Fichtelberg mit tollem Aufstieg und genialem Blick über das Erzgebirge. Und: Der Grenzweg zwischen Deutschland und Tschechien mit Gänsehautfeeling pur! Am Sonntag folgte dann der Abschluss mit dem Quarter Trail. Die Beine waren erstaunlich frisch und haben nicht annähernd so weh getan wie erwartet. Unter drei Stunden mit Wehmut wieder im Ziel. So schnell vergeht ein Wochenende, auf das ich mich schon so lange gefreut habe. Fazit: Geniales Wochenende mit Lauffreunden, erstes TAR-Feeling (Leben in der Läufer-bubble😂): „laufen-essen-schlafen!“ und erneutes realisieren: heiter weiter 😅, ich bin auf einem guten Weg, aber es gibt immer noch Baustellen😵‍💫….Next stop: Montafon Totale!“

Oedt zum Dritten

Benjamin siegte in Oedt. Foto: TuS Oedt

Und war da das nächste Bahn-Meeting in Oedt. Mal wieder am Start und mal wieder vorne: Benjamin Kaufmann. Nach 16:04 min hatte er die 5000 Meter absolviert, sein ärgster Verfolger hatte satte 23 Sekunden Rückstand.

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