Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Laufen im Kugelhagel

Glück gehabt: Diese morgendliche Laufrunde in Bamberg hätte auch ins Auge gehen können. Zusammen mit den Ferlings-Brüdern hatte ich mir während der Bamberg-Tour der Linner Sappeure frühmorgens die Laufschuhe angeschnallt, selbst Regen konnte uns nicht aufhalten.

Das Laufen in fremden Gefilden bringt bekanntlich auch immer den Reiz mit sich, nicht zu wissen, wohin man überhaupt läuft. Zunächst ging das an jenem Morgen ganz gut, auch wenn ein eingezeichneter Feldweg augenscheinlich einem Pflug zum Opfer gefallen war. Interessanter wurde es dann in dem Waldgebiet zwischen Memmelsdorf und Bamberg. Zwar hatten wir beim Betreten des Walds kurz nach Umrundung des Stocksees die Warnhinweise der US Army gesehen, nicht aber damit gerechnet, dass das Areal überhaupt noch in Gebrauch sei.

Tiefe Furchen schweren Geräts überzeugten uns dann allerdings, dass hier erst kürzlich das ein oder andere Panzergefährt unterwegs gewesen sein muss. Nach einem kurzen Abstecher in einen Sumpf, wieder war ein Weg nicht wirklich ein solcher, hielten wir uns ab sofort auf den festeren Wegen auf. Das erschien uns sicherer. Nach rund sieben Kilometern hatten wir den dichten, nassen und grünen Wald hinter uns gelassen, über den Skulpturenweg an der B5 ging es schließlich zurück in unser Hotel „Drei Kronen“ in Memmelsdorf.

Was uns dann aber überraschte: Nur wenig später waren dumpfe Einschläge und Maschinengewehre zu hören – genau von dort, wo wir gerade erst unterwegs waren. Zwar hätte uns wohl kein Schütze für einen Feind gehalten, dafür waren wir zu grell angezogen, aber wer weiß – Querschläger gibt es ja immer wieder mal.

Einen Tag später hielt ich mich dann bei einer sehr kurzen Runde lieber auf der Straße auf – noch einmal wollte ich so ein Risiko nicht eingehen 😉

Ausdrücklich empfehlen möchte ich den aktuellen Artikel meines Trierer Kollegen Rainer, der am Wochenende ein Laufblog-Treffen in der Römerstadt organisiert hatte. Liest sich schön und sehr kurzweilig, scheint also viel Spaß gemacht zu haben: http://midlifecrisis.blog.volksfreund.de/2013/05/12/unter-freunden/

Eine Antwort

  1. und wie aktiv die amis im “ach so freien“ D. sind … ;p

    13. Mai 2013 um 17:29

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