Dreimal Podium, einmal Comeback


Viel besser hätte das Wochenende der Seidenraupen nicht laufen können. Beim Kulturlauf in Linn gab es bei drei Starts drei Podiumsplätze, zudem feierte Pauline Saßerath ein beachtliches Comeback.

Manu, kurz vor dem Ziel. Auch Streckenposten Detlef Flick hat Spaß.

Präsi Manu war es, der als Erster vor der Linner Burg jubeln durfte. Er ging diesmal über die 25 Kilometer an den Start und hatte am Ende in 1:49:04 h die Nase vorn. „Mein Trainingsplan mit Blick auf den Berlin Marathon sah einer Steigerung zum Ende hin. Das ist mir gelungen, wenngleich ich hätte langsamer beginnen sollen“, so der 42-Jährige. Doch schon nach rund zwei Kilometern setzte er sich, gepackt vom lange vermissten Wettkampf-Feeling, an die Spitze des Feldes. Die Führung sollte er nicht mehr hergeben. Am Ende war der Vorsprung recht komfortabel (5:57 min zum Zweiten), so dass er sich Em Kontörke noch ein köstliches Königshofer Alt bestellte und sich dieses auf dem Weg zum und im Ziel gönnte.

Nici Hölters und Moritz Mayntzhusen hatten für den Zehner gemeldet. Beachtlich, denn Nici hatte noch den Halbmarathon aus der Vorwoche in den Knochen, und Moritz die Tochter im Kinderwagen. Beides hielt sie aber nicht davon ab, vorne mitzumischen. Nici belegte mit neuer persönlicher Bestzeit von 47:31 min den Gesamt-Rang sechs, wurde bei den Frauen Zweite und in der W30 Erste. Moritz kam im gleichen Rennen nach 45:38 min als Gesamt-Vierter und dritter Mann ins Ziel (M40: 1.).

Perfekt vorbereitet zeigte sich auch das Team Martin Houbertz / Thomas Schrörs-Runo, die sich um die Zeitnahme kümmerten.

Saßerath meldet sich eindrucksvoll mit Sieg zurück

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Nach gut zwei Jahren pandemiebedingter Wettkampfabstinenz gelang Pauline  im Triathlonrennen der NRW-Liga über die Sprintdistanz in Hörstel/Riesenbeck auf Anhieb wieder ein Sieg. Die examinierte Krankenschwester, die letzte Woche gerade erst ihre Ausbildung mit Bestnoten abgeschlossen hat, konnte sich trotz Trainingsrückstand – insbesondere im Schwimmen – bei den ersten beiden Disziplinen soviel Vorsprung erarbeiten, dass sie beim abschließenden Laufen nicht mehr eingeholt wurde. Ihre Leistung gemeinsam mit Carina Küstner (4.) und Heike Zöllig (23.) bedeutete zudem den Mannschaftssieg ihres Damenteams KTT 01 aus Köln.

„Gerne hätte ich noch im September in Almere meinen WM-Titel im Crosstriathlon verteidigt, doch nach 2020 wurde der Wettkampf auch dieses Jahr wieder wegen Covid-19 abgesagt.“ erzählt Saßerath. „So habe ich mich besonders auf meine Prüfungen und die Arbeit im Krankenhaus konzentriert. Jetzt mache ich eben erst einmal Urlaub. Für nächstes Jahr hoffe ich aber wieder auf mehr Wettkämpfe und kontinuierlicheres Training“ formuliert sie ihre sportlichen Pläne.

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