Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Bye bye 4 Trails….

Aus, Ende, vorbei… für mich ist der 4 Trails gelaufen, bevor er überhaupt begonnen hat. Anfang vom Ende war genau heute vor 14 Tagen: Bei einem relativ lockeren Lauf spürte ich plötzlich extreme Schmerzen in der rechten Achillessehne. Nachdem es während des Laufens nicht besser wurde, brach ich meinen Lauf ab und ging nach Hause. In den folgenden Tagen trat ich kürzer, hatte aber bei jedem Laufversuch Probleme und Schmerzen, so dass ich mich in der vergangenen Woche entschloss zum Arzt zu gehen. Die Diagnose: Achillessehnenreizung. Hört sich zunächst harmlos an, aber jeder, der es schonmal hatte konnte mich direkt mit den folgenden Worten aufbauen „…oh, da hast du länger Spaß dran..“
Ich wollte es zunächst nicht wahr haben, so dass ich zum rundum-Paket griff: Voltaren-Schmerzgel, Voltaren-Tabletten, Magnesium-Tabletten, Laser-, Elektro-, Ultraschalltherapie, Massagen, Dehnübungen, Keile in den Schuhen, ich wollte nichts unversucht lassen doch am Dienstag stand für mich nach einem Laufversuch (der nach 3 Minuten und 33 Sekunden endete) fest: ich werde nicht starten. Zu groß wurde die Sorge, dass die Achilessehne bei den Extrembelastungen reißt oder die Reizung chronisch wird, so zumindest die Prognose der Mediziner.
Nachdem mein aus feststand habe ich mich mit dem Gedanken beschäftigt, ob ich als passiver Begleiter teilnehme oder nicht. Nachdem ich mir 1,2 Videos des Laufes im Internet angeschaut hatte stand für mich fest, dass ich nicht fahren werde. Die Vorstellung das Läuferfeld morgens auf die Piste zu verabschieden, unterwegs am Rand zu stehen, sie nachmittags im Ziel zu erwarten und mir bei der Pasta Party die Bilder des Tages anzuschauen? Für mich der totale Albtraum, so dass ich die gesamte Tour schweren Herzens abgesagt habe.

Besonders leid tut es mir für Eva und Manuel, die nun alleine an den Start gehen werden. Wir hatten uns gemeinsam auf eine Fortsetzung der Tour des letzten Jahres gefreut, was nun eben nicht mehr möglich ist. Ich drücke den beiden ganz fest die Daumen, dass sie es verletzungsfrei und erfolgreich durchstehen und das die unvergessene Bilder und Emotionen erleben, wie wir sie im letzten Jahr kennengelernt haben. Das beide in einer absoluten Topform sind zeigten die Ergebnisse und Resultate der vergangenen Wochen, in denen die Rekordzeiten nur so purzelten und nebenbei noch Kilometer um Kilometer abgespult wurden.

Also, ich drücke euch beiden ganz fest die Daumen und denke an euch, auch wenn ich nicht dabei bin. Haltet die Seidenraupen-Fahne hoch und kommt gesund und munter wieder, in ein paar Wochen bin ich dann auch wieder dabei.

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