Im Ziel: Zwei Seidenraupen finishen Berlin-Marathon

Was ein Erlebnis: Der Berlin Marathon feierte sein 50. Jubiläum und zwei Seidenraupen waren am Start – und ein paar Stunden später auch im Ziel. Neu-Raupe Thomas Junold, sonst in den Bergen aktiv, lief gar seine Premiere über die 42,195 Kilometer, während Daniela Neumeyer Wiederholungstäterin in Berlin war.

Dani war auch diesmal wieder in Berlin dabei. Selbst eine Verletzung konnte sie nicht stoppen.

Auch deswegen wollte sie unbedingt dabei sein – ungeachtet der Tatsache, dass sie wegen einer langwierigen Verletzung in den vergangenen Wochen kaum trainieren konnte. „Ich konnte, wie gehofft, 15 Kilometer durchlaufen. Das Tempo war auch etwas besser, und die gute Stimmung hat dazu beigetragen, dass ich immer wieder ins Laufen zurückgefunden habe“, beschreibt sie ihren Lauf, der am Ende 6:38:38 h währte. „Das war sogar besser als befürchtet.“ Die erste Hälfte hatte sie in 3:04 h absolviert, hinten raus wurde es dann doch etwas zäher. Am Ende belegte sie Rang 18.314 (bei den Damen), 2196 in der W50 und 53.700 im Gesamt-Klassement.

Marathon-Premiere für Thomas Junold geglückt.

Thomas war rund zwei Stunden früher im Ziel. Bei seinem ersten Marathon lief er in 4:34:04 h über den Zielstrich und durfte sich zurecht feiern lassen. Ein kleiner Durchhänger zwischen KM 25 und 30 kostete ihm eine noch bessere Zeit, davor und auch danach lief es auch für ihn besser als erwartet. 2:15 h und 2:18 h sind die Zeiten für seine beiden Halbmarathons. Er wurde 3198 in der M50, 27.146. bei den Männern und 37.932 im Gesamt-Ranking. Auch wenn er zu Beginn skeptisch war und eine Hängepartie ab KM30 angekündigt hatte, kam er gut durch. „Was regelmäßiges Trinken so ausmacht. Ich habe gesoffen wie ein Kamel. Eine tolle Strecke, extrem abwechslungsreich“, sagte er nach dem Lauf, den er mit einem Endspurt beendete.

Der verdiente Lohn!

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