Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Aller Anfang ist schwer…

Schwimmerbecken im Badezentrum. Foto: Stadt Krefeld

Schwimmerbecken im Badezentrum. Foto: Stadt Krefeld

Wie schon geschildert, hatte ich heute morgen meine erste Schwimmstunde, um noch rechtzeitig bis zum E-See-Triathlon am 25. August Kraulen zu lernen. Erste Erkenntnis: Aller Anfang ist schwer.

Mein Schwimmlehrer Jens nahm mich um 6.30 Uhr unter seine Fittiche. Unglaublich, wieviele Menschen, zum größten Teil Senioren, sich um diese Uhrzeit hier tummeln. Nach dem lockeren Einschwimmen im großen Becken ging es dann ins Nichtschwimmer-Becken. Bewaffnet mit einem Schaumstoff-Brettchen absolvierte ich dort die ersten Bahnen, die hier glücklicherweise nur 16 Meter lang sind – und zwar mit den Füßen paddelnd. Wichtig hierbei ist, dass die Beine möglichst eng beeinander bleiben. Hört sich einfach an, ist aber megaanstrengend.

Im Anschluss daran ging es dann an die Armarbeit. Für den Auftrieb erhielt ich zunächst einen Poolboy, das ist ein Schaumstoffding, das man sich zwischen die Beine klemmt. Abwechselnd links und rechts müssen nun die Arme eng am Körper und später über den Ellenbogen zurück ins Wasser geschossen werden. Damit nicht genug: Atmen nicht vergessen. Um das zu lernen, kommen Poolboy und Brettchen weg – denn der kleine Manu geht (!) nun mit dem Kopf im Wasser durch das Becken, simuliert den Armschlag und lernt, immer rechts zu atmen. Ich versuche mich zu konzentrieren, hoffe aber auch gleichzeitig, dass bei diesen Übungen keine Kamera oder ähnliches läuft, um den Moment für die Ewigkeit festzuhalten – und mich dabei bloß zu stellen.
Klappt eigentlich auch ganz gut, wobei auffällig ist, dass kurioserweise nicht rechts (ich bin Rechtshänder) meine gute Seite ist, sondern links. Hier führe ich den Arm wie gewünscht eng am Körper und lasse ihn über den Ellenbogen zurück ins Wasser schießen, was mir rechts, sowohl laufend, als auch schwimmend, nicht ganz gelingen will. Hier stößt der Arm immer zu weit nach oben, was auf Dauer zu viel Kraftaufwand bedeutet. Bahn um Bahn ziehe ich jetzt wieder mit Brettchen bewaffnet, meine Bahnen. Puh…

Und dann geht auch mal das Brettchen ganz raus. Nun soll ich darauf achten, dass ich erst immer beide Arme nach vorne zusammenziehe (sieht ein wenig nach Superman aus), ehe der nächste Kraulschlag (heißt das so?) kommt.
Wer soll sich das eigentlich alles merken? Arme eng am Körper, rechts beginnen, hier auch einatmen, Daumen bis hoch in die Achsel ziehen, und den Arm angewinkelt über den Ellenbogen nach vorne schießen, da zusammen mit dem linken Arm führen, das gleiche nun mit links, dabei ausatmen. Nebenbei nur mit den Beinen paddeln, gerade im Wasser liegen. Erwähnte ich, dass das ganze sauanstrengend ist? Und ich mir dabei vorkomme wie ein Kleinkind? Oder zumindest so, als ich vor Jahren mal beim Fischelner Turnverein einige Turneinheiten mitmachte?

Jens jedenfalls ist hoffnungsvoll. Vier, fünf Einheiten pro Woche seien aber wohl nötig, um den Spaß (?) zu erlernen. Zuhause könnte ich mal an der Bettkante trainieren oder mit elastischen Bändern die nötigen Muskeln aufbauen. Apropos Muskeln: Die merke ich schon jetzt…

Sonnenschutz
Gute Tipps zum Thema Sonnenschutz (im Sommer ja nicht ganz sinnfrei) hat übrigens Laufguru Peter Greif in seinem jüngsten Newsletter. Interessant: Ein Mittel aus der Natur, nämlich Astaxanthin, und grüner Tee bringen wohl einiges. Gerade das mit dem grünen Tee sollte man zusätzlich ausprobieren, denn das scheint einfach und günstig zu sein. Ein paar Becher vor nem langen Lauf bieten ja auch eine gute Flüssigkeitsgrundlage…
Astaxanthin dagegen kostet natürlich nen paar Euro, Terra Elements oder das Zentrum der Gesundheit bieten 60 Kapseln für knapp 30 Euro an, wobei man eine bis zwei pro Tag nehmen sollte. Hier gibt es ein paar Erklärungen – liest sich gut, denn in dem Zeug scheint wohl noch mehr zu stecken, als nur der Sonnenschutz. Werde ich mir mal im Reformhaus ein paar Infos holen…

Eine Antwort

  1. P2R

    Hallo, ja es steckt um viele mehr in Asta, als du hier schreibst, owohl das, was Astaxanthin eigentlich bewirkt kein Hexenwerk ist. Einzig die freien Radikale werden gebunden, jedoch nimmt es dadurch den oxidativen Streß vom Körper und es kann letztlich über mehr Energie verfügt werden. Die Kölner Liste bestätigt auch, es besteht keine Doping-Gefahr bei getesteten Präparaten. Eines davon ist Asta One von Nature Rocket.

    13. November 2017 um 09:20

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