Servus aus Österreich: Mission 1 completed

Sooo, da sind wir nun endlich richtig beim Transalpine-Run angekommen: Nachdem es gestern Abend und die halbe Nacht noch wie aus Eimern gegossen hat, hatten wir beim Start der ersten Etappe zunächst Glück: Es war bewölkt aber zum Glück trocken. So machten wir uns gegen 08:00 mit unserem Tourbus auf zum Start der ersten Etappe. Dort formierten sich bereits die ganzen Profis aus allen Teilen der Erde. Nach dem angekündigten „harten“ Kontrollen beim Check in „Jungs, habt ihr alles dabei?“ -„Jo“ – „Dann geht rein“, ging es also los. Der Sprecher heizte uns kräftig ein und als endlich der Hubschrauber am Himmel erschien ging’s los: Rico Gross (ehemaliger Weltklasse Biathlet) gab den Startschuss und so begann sie, die erste Etappe des Transalpine Runs. Die ersten ca. 10 km waren noch sehr harmlos und verliefen sehr flach. Einen zusätzlichen Motivationsschub gab’s nach ca. 5 km als unser Seidenräupchen mit lautem Getöse am Läuferfeld vorbeifuhr.

Nun ging es Schlag auf Schlag: zunächst folgten knackige Anstiege und uns war bewusst: Wo’s rauf geht, geht’s irgendwann auch wieder runter. Aufgrund der überragenden Wetterlage war der erste Abstieg eine ziemliche Rutschpartie, was wir auch 2,3 mal ausnutzen und uns die hiesige Vegetation mal aus nächster Nähe angeschaut haben. Glücklicherweise setzten sich bei der Vererbung der Höhenangst nicht Vatter’s Gene durch, ansonsten hätte es das ein oder andere mal durchaus heikel werden können ;-).

So ging’s dann weiter über Stock und Stein bis wir nach 49,9 km und knapp unter 7 Stunden endlich das Ziel erreichten. In der Kategorie Men sind wir als 56. Team, in der Gesamtwertung als 136. Team eingelaufen. Somit war die längste jemals ausgetragenen Etappe gemeistert. Nun heißt’s Regeneration und Pasta ohne Ende, irgendwie müssen die 5.800 verbratenen Kalorien ja wieder rein.

Soviel auf die Schnelle, alles weitere inkl. bewegter Bilder folgt!

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