Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Unser Ding: Straße

Wir sind schon so Trailrunner…denn mit dem Briefing für die sechste Etappe war klar, dass wir da sicher den ein oder anderen hinter uns lassen werden: Straße und ebene Wege en masse, also das Terrain, das uns besonders gefällt (und meinen Knochen auch).

So zogen sich die ersten drei, vier Kilometer von Sand in Taufers auf Asphalt durch das Ahrntal, ehe die erste Steigung auf uns wartete. Hatten wir natürlich mal komplett unterschätzt, denn die rund 700 Höhenmeter müssen ja auch erst einmal geklettert werden. Ging aber, und kurioserweise der Abstieg runter nach Gais und später durch Bruneck auch. Hatte ein wenig etwas von Straßenlauf, denn die Polizei sperrte extra für uns zahlreiche Passagen und Passanten jubelten uns zu – was bei einem Traillauf jetzt nicht wirklich an der Tagesordnung ist.

Nach der zweiten Verpflegungsstation wartete dann aber der längste Anstieg des ganzen Transalpine-Runs auf uns: knackige sieben Kilometer rauf auf den 2200 Meter hohen Kronplatz. Aber auch hier zeigte sich, dass wir am Berg recht stark sein können, denn Läuferpärchen um Läuferpärchen ließen wir hinter uns. Oben erwartete uns dann Seidenräupchen Eva mit einem Fanclub und machte mächtig Alarm in alpiner Höhe. Danke für das Pushen!

Wo es rauf geht, geht es aber auch wieder runter. Und so standen noch einige steile Kilometer auf dem Plan, ehe wir in St. Vigil einlaufen sollten. Zwar machten die bisherigen Problemfälle linkes Knie und linker Knöchel kaum Ärger, dafür nun aber der rechte Knöchel. Eine taktisch klug genommene Voltaren-Tablette unterdrückte aber alsbald den Schmerz und ließ uns recht flott die letzten Kilometer hinunterkommen und ein famoses Schlussszenario aufbieten – so schnell, dass Eva noch gar nicht selber im Ziel war. Hier ließen wir es uns dann aber besonders gut gehen: ein Getränk jagte das nächste, es gab lecker Nudelsalat und Weingummis. Dazu schien uns die Sonne auf den Pelz: top.

Auch die Pasta-Party hatte es in sich, diesmal nämlich mit grandiosem Slapstick, oder weiß jemand von euch, wie viel Zentimeter eine weibliche Brust beim Joggen pro Schritt nach oben/unten wippt? Keiner? Tja, dann googelt mal – oder wartet die Lösung der Quizfrage bis morgen ab. Kleiner Tipp: 100 sind es nicht 😉

Nach der eben erfolgten Massage – Hendriks Muskeln mussten vom Knochen befreit werden (oder umgekehrt) und mein Knöchel wurde wieder fitgemacht – heißt es nun, „Fit im Schlaf“!

Morgen geht es dann auf der vorletzten Etappe lange durch irgendein Tal und dann recht fix einen weitere Zweitausender hoch. Dann runter zu nem Wildsee und wieder rauf. Und dann wieder Asphalt – yeah!

Eine Antwort

  1. midlifecrisis65

    Glückwunsch! Die letzten Etappen werdet ihr auch noch schaffen. Dann wird die Freude grenzenlos sein und sicher etwas fehlen. Und Manuel muss erst einmal in den Schmerzmittel-Entzug 😉

    Und das Wetter hält auch noch. Alles gut also!

    Mitfiebernde Grüße
    Rainer 😎

    7. September 2012 um 11:58

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