Wir laufen und laufen und laufen und laufen

5. Hospizlauf am Sonntag, 27. September, soll alle Rekorde knacken

Freuen sich auf den Hospizlauf (von links): Julien Thiele (SC Bayer Uerdingen), Dietmar Schmitz (TSV Meerbusch), Karin Klein (Fischelner TV), Karin Meincke (Vorsitzende der Hospiz-Stiftung), Dieter Hofmann (Vorsitzender Stadtsportbund), Hospiz-Leiterin Brigitte Schwarz und Michaela Rausch (Sparkasse Krefeld) Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Freuen sich auf den Hospizlauf (von links): Julien Thiele (SC Bayer Uerdingen), Dietmar Schmitz (TSV Meerbusch), Karin Klein (Fischelner TV), Karin Meincke (Vorsitzende der Hospiz-Stiftung), Dieter Hofmann (Vorsitzender Stadtsportbund), Hospiz-Leiterin Brigitte Schwarz und Michaela Rausch (Sparkasse Krefeld)
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Der 5. Hospizlauf soll am Sonntag, 27. September, alle Rekorde brechen: Über 1000 Teilnehmer werden diesmal erwartet. Im vergangenen Jahr waren es 800 Starter, nun aber beteiligen sich noch mehr Vereine an dem Gemeinschaftslauf ohne Wertung. Das soll garantieren, die magische Grenze zu knacken. Profitieren wird auf jeden Fall erneut das Hospiz am Blumenplatz, an das alle Start- und Sponsorengelder sowie Spenden gehen werden. Prominente Schirmherrin ist wieder Schlagersängerin Andrea Berg, die ein Kommen aber offen lässt.

Neun Vereine aus sechs Stadtteilen mit sieben Startpunkten und daher auch mit sieben verschiedenen Streckenlängen zwischen drei und elf Kilometern – am 27. September gibt es eigentlich keine Möglichkeit, sich nicht an dem Sternlauf zum Hospiz zu beteiligen (Details: Hospizlauf 2015 – die Starts detailliert). „Ausreden zählen an dem Tag also nicht“, sagt Julien Thiele vom SC Bayer Uerdingen augenzwinkernd. Der Verein ist zwar wie in den Vorjahren auch Hauptorganisator, offizieller Veranstalter ist nun allerdings der Stadtsportbund, über dessen Internetseite www.ssb-krefeld.de auch die Online-Anmeldung für zehn Euro möglich ist. Wer diese bis zum 19. September abgeschickt hat, erhält im Ziel ein Teilnehmer-Shirt. Nachmeldungen sind aber vor Ort an jedem Startpunkt möglich. Neu in diesem Jahr ist die Ankunft der Läufer am Hospiz, die diesmal nicht geballt, sondern in Wellen ablaufen soll. So können die teilnehmenden Vereine und die Läufer aus den verschiedenen Stadtteilen noch besser von „Stadionsprecher“ Rolf Frangen begrüßt werden.

Als erste werden die Läufer aus dem Forstwald unter der Regie des DJK Forstwald gegen 11.45 Uhr erwartet. Startpunkt ist hier der Bellenweg, von wo aus 4,7 Kilometer zu absolvieren sind. Eine Viertelstunde später werden die Läufer von der Edelstahl-Kampfbahn erwartet, die unter Führung des CSV Marathon 3,1 Kilometer laufen werden. Es folgen die Fischelner. Hier bietet der Fischelner Turnverein einen Start ab Haltestelle Grundend (7,6 Kilometer) und ab Schwimmbad Neptun (4,5 Kilometer) an. Dann sollen die Läufer aus Uerdingen und von der Sportanlage des TSV Bockum eintreffen. Vom Löschenhofweg sind es 9,7 Kilometer, vom Prozessionsweg 8,6 Kilometer. Den weitesten Weg haben die Läufer, die am Sportplatz am Windmühlenweg in Bösinghoven starten. Sie laufen 11,7 Kilometer. Federführend leitet hier der TSV Meerbusch die Läufer über die Straßen und Wege Richtung Hospiz. Als letztes werden die Läufer aus Hüls erwartet. Am Sportplatz am Hölschen Dyk sammelt der Hülser SV die Läufer, um sie über 7,1 Kilometer zum Ziel zu führen. Bei allen Starts werde verschiedene Geschwindigkeiten angeboten, bis auf die Strecke aus Bösinghoven sind alle auch für Walker geeignet.

Am Hospiz herrscht dann ein großes Hallo. Von 11 bis 16 Uhr gibt es vom Blasorchester Sankt Stephan und von der Coverband „A daydream“ Musik, Hospiz-Mitarbeiter informieren über das Haus und bieten Führungen an. Für den Transport zurück zum Start sorgen Shuttlebusse der Stadtwerke, die mehrfach hin- und herfahren. Schmankerl für die Starter aus Hüls: Sie dürfen mit dem Schluff in ihre Heimat tuckern. Ihr Kommen bzw. Mitlaufen fest zugesagt haben auch der Oppumer Tennisclub, die Karnevalsgesellschaft Verberg, die Seidenraupen Krefeld und die Laufgruppe „Freiläufer“, die sich aus Angehörigen von Menschen zusammensetzt, die im Hospiz verstorben sind. Die Sparkasse Krefeld, die den Lauf seit seinem Beginn unterstützt, plant, mit 100 Mitarbeitern zu starten. „Ganz wichtig ist aber: Man muss in keinem der Vereine oder Clubs Mitglied sein, um mitmachen zu können. Wir freuen uns über jeden, der sich anmeldet und mit seinem Start hilft“, sagt Hospiz-Leiterin Brigitte Schwarz.

Damit die vielen Läuferströme auch sicher ans Ziel kommen, gibt es pro Strecke mehrere Begleitläufer und –radfahrer, die an zu kreuzenden Straßen den Verkehr entsprechend bremsen. Auch die Polizei hilft. Prominente Laufpaten soll es ebenfalls geben, diese möchten die Organisatoren aber erst zu einem späteren Zeitpunkt nennen.

Weitere Informationen gibt es unter www.ssb-krefeld.de.

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